Der Ersteindruck 
Blizzard hat an der gesamten Grafik noch einmal geschraubt
und die ganzen Farben ein wenig dunkler gemacht. Ebenfalls wurden die Texturen
angepasst und vieles was vorher durch Bump-Mapping nach Plastik aussah, nimmt
langsam die Züge von Metal an. Ich finde den Style unheimlich geil und auch das
Wasser welches wir gesehen haben, ist einfach hot. Genau so muss ein StarCraft im
Jahr 2008 aussehen und nicht anders. Es wirkt um einiges dunkler und ernster
als WarCraft III, aber gleichzeitig nicht zu übertrieben realistisch. Dazu
läuft die Engine auch auf schwachen PCs, was sicher für viele Spieler wichtig
ist. Grafisch wird das Spiel von Screenshot zu Screenshot besser.
Altes im neuem GewandViele Einheiten aus dem ersten Teil wurden auch in StarCraft
II übernommen, so natürlich auch bei den Zerg. Als erstes ist da natürlich die
Drone die primär für die Ressourcenbeschaffung in der Zerg-Basis verantwortlich
ist. Weder vom Design noch von den Fähigkeiten hat sich bei ihr etwas geändert.
Dann ist da noch der Overlord, dieser scheint nicht sehr fotogen zu sein, denn
ich find ihn auf keinen Screenshot. Daher kann ich zur Optik nicht viel sagen,
jedoch soll er diesmal über eine Angriffsfähigkeit verfügen. Auch kann er
Schleim für die Zerg erzeugen und kann unsichtbare Einheiten nur noch nach
einem Upgrade aufdecken.
Als nächstes kommen wir zu einer der beliebtesten Paarung.
Der Hydralisk und seine Morphstufe der Lurker. Beide Einheiten sind optisch
sehr nah am StarCraft I Design gehalten. Der Hydralisk scheint auch über keine
neuen F#higkeiten zu verfügen. Gerüchte besagen er hätte nun eine
Nahkampffähigkeit, aber ich glaub da nicht wirklich dran und halte es auch für
nicht notwendig. Beim lieben Lurker, der übrigens meine persönliche
Lieblingseinheit in BroodWar war, gibt es dagegen eine weitreichende Änderung.
Der Lurker ist nicht mehr unsichtbar wenn er sich eingegraben hat. Dies macht
den Lurker nur noch halb so gemein. Aber es war damals auch immer sehr
ärgerlich wenn man seine M&Ms ohne Vorwarnung an Lurker verlor. Nun ist der
Lurker halt mehr eine Support-Unit, als eine One-Man-Show.
Von Groß bis Klein 
Ein etwas ungleiches Paar bilden Zergling und Ultralisk. Die
Zerglinge haben wir schon im ersten StarCraft II Trailer gesehen. Damals hatten
sie noch Flügel. Diese sin in der aktuellen Version verschwunden. Ich fand Flügel
sehr unpassend und freu mich daher über die Designentscheidung gegen die Flügel. Bei der
stylischsten Einheit der Zerg, dem Ultralisk, hat sich um einiges mehr getan.
Optisch gefällt er mir sehr gut und er zeigt richtig schön die Power die
dahinter steckt. Sein Nahkampfangriff trifft nun übrigens mehrere Ziele, das
sorgt hoffentlich dafür, dass wir ihn öfters sehen werden als noch im Original
StarCraft. Eher mit einem zwinkernden Auge muss man die Fähigkeit des
Einbuddelns sehen, denn es ist sicher sehr lustig zuzusehen wie so ein riesiges
Vieh sich in den Sand eingräbt.
Als letztes kommen die Lufteinheiten der Zerg. Ganz
klassisch gibt es natürlich den Mutalisk, dieser hat nur ein kleines optisches
Facelift bekommen und wurde ansonsten identisch aus StarCraft I übernommen. Ein
weiterer alter Bekannter in der Luft ist der Swarm Guardian. Diese entsteht
wenn der Mutalisk sich verpuppt und besitzt gegenüber seinem Vorbild aus dem
ersten Teil eine größere Reichweite. Außerdem kann er Broodlings für kurze Zeit
schlüpfen lassen.
Das waren im Großen und Ganzen die alten Einheiten der Zerg,
lediglich noch eine haben wir vergessen und zwar den Infested Marine. Dieser wird
aus infizierten Gebäuden gebaut und hat fast nichts mehr mit seinem Pedanten
aus Brood War zutun. Denn der neue Infested Marien macht keinen Suizid mehr,
sondern kämpft wie ein normaler Terran Marine mit seiner Minigun, jedoch
schießt er etwas langsamer als ein echter Marine.
Eigentlich ist es schon falsch, wenn man bei den vielen
Änderungen von „Alten Einheiten“ spricht, denn jede Einheit wird sich
vermutlich sehr viel anders Spielen als im ersten Teil. Vergessen wollen wir
aber auch nicht die komplett neuen Einheiten, denen wir uns auf der nächsten Seite widmen. .